Die ersten Weichen des Gasthofes „Bachwirt Prettenhofer“ wurden von Anton (Sohn von Josef Prettenhofer, 1767 – 1850) aus Großsteinbach gestellt, der das Anwesen – damals bestehend aus Gasthaus und Fleischhauerei – erwarb.
Er heiratete die die Tochter der „unteren Huber-Mühle“, Maria Miller, die ihm vier Kinder schenkte.
Josef, ihr 1802 geborener Sohn, zog mit seiner Frau Maria Groß 1830 nach St. Johann und wurde somit „Stammvater“ der St. Johanner Prettenhofer-Linie.
Franz (geb. 1836), eines der 12 Kinder führte den Betrieb mit seiner Frau Franziska Kunter erfolgreich weiter. Auch Franz und Franziska waren mit 10 Kindern gesegnet.
Johann (geb. 1876), der Urgroßvater des derzeitigen „Bachwirtes“, hatte in erster Ehe mit Maria Haider vier und in zweiter Ehe mit Josefa Riegerbauer 11 Kinder. Nach seinem Tod 1938 war seine Frau Josefa während der harten Kriegsjahre ganz auf sich allein gestellt und verstarb schließlich im Jahre 1946. Ihr jüngster Sohn war bei Ihrem frühen Tode gerade erst 10 Jahre alt.
Josef (geb. 1920), Sohn von Johann und Josefa übernahm den Betrieb 1946. Er gründete eine Familie mit seiner Frau Maria Kopper aus Flattendorf, die ihm drei Söhne – Josef, Manfred und Kurt – sowie seine Tochter – Maria Anna – schenkte.
Der jüngste Sohn Kurt (geb. 1952) führte den Betrieb ab 1979 mit seiner Frau Renate (geborene Grah). Sie sind Eltern von Anita, Sonja und Kurt sowie stolze Großeltern von Lukas, Nina, Malika, Thomas und Paul. Obwohl 1991 die Fleischhauerei stillgelegt wurde, brachte das Jahr 1998 mit einer Generalsanierung des Gebäudes neuen Schwung in den Betrieb.
Mittlerweile wird das Haus bereits in 6. Generation von Kurt Josef Prettenhofer geführt.

Das im Jahr 1577 vom damaligen Kaiser verliehene Familienwappen symbolisiert einen Pelikan, der sich selbst in die Brust pickt, um seine Nachkommen zu ernähren und zeugt vom ausgeprägten Familiensinn der Prettenhofers. Der Helm steht für die herausragenden Leistungen der damaligen führenden Streitkräfte. Mit Stolz dürfen wir dieses Wappen bis heute als Zeichen der langjährigen Tradition führen.
